{"id":701,"date":"2019-02-02T21:12:29","date_gmt":"2019-02-02T20:12:29","guid":{"rendered":"http:\/\/lars-inselmann.de\/?p=701"},"modified":"2019-05-05T21:31:07","modified_gmt":"2019-05-05T20:31:07","slug":"job-crafting-gegen-unzufriedenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lars-inselmann.de\/index.php\/2019\/02\/02\/job-crafting-gegen-unzufriedenheit\/","title":{"rendered":"Job Crafting \u2013 die Wunderwaffe gegen Unzufriedenheit?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir alle machen Dinge, die uns motivieren. Wenn diese auch in dem Job eine zentrale Rolle spielen, f\u00fchlen wir uns in unserem Element. Wir machen die Arbeit gerne. Sie gibt uns Kraft. <\/p>\n\n\n\n<p>Genauso kann Arbeit aber auch das Gegenteil bewirken und uns kaputt machen, demotivieren, auslaugen \u2013 und sogar (innerlich) &#8222;umbringen&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir diesem Thema weiter folgen, so gelangen wir zu sehr elementaren Fragen (in der &#8222;New Work&#8220; Begriffswelt gerne als &#8222;Purpose&#8220; bezeichnet): Wof\u00fcr arbeite ich? Was gibt mir wirklich Energie? Was motiviert mich? Oder noch expliziter: Was ist es, was ich <em><strong>wirklich, wirklich<\/strong><\/em> will? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kleiner Exkurs: Frithjof Bergmann, der &#8222;Godfather of New Work&#8220;, verwendet in der <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Kleiner Exkurs: Frithjof Bergmann, der &quot;Godfather of New Work&quot;, verwendet in der 100. Podcast-Episode &quot;On the Way to New Work&quot; den aus meiner Sicht ganz hervorragenden Ausdruck &quot;wirklich, wirklich wollen&quot;. Denn genau darum geht es. Um das wirklich, wirklich wollen.  (opens in a new tab)\" href=\"spotify:episode:29PXaxK6U0I6BM5FCmlMgY\" target=\"_blank\">100. Podcast-Episode von &#8222;On the Way to New Work&#8220;<\/a> den aus meiner Sicht ganz hervorragenden Ausdruck &#8222;wirklich, wirklich wollen&#8220;. Denn genau darum geht es. Um das wirklich, wirklich wollen. <\/p>\n\n\n\n<p>Interessanterweise ist den meisten Menschen diese Kraftquelle nicht bewusst. Viele Menschen ahnen zwar, was sie motiviert, k\u00f6nnen es aber nicht genau benennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"567\" src=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Passion-1024x567.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-793\" srcset=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Passion-1024x567.jpg 1024w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Passion-300x166.jpg 300w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Passion-768x425.jpg 768w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Passion.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die eigene Kraftquelle ist sicherlich nicht immer so offensichtlich wie diese<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2>Wann ist endlich Feierabend?<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr viele beginnt nach der Schule oder dem Studium der &#8222;Ernst des Lebens&#8220;. Man muss eine Arbeit annehmen, Geld verdienen. Viele starten in ihren ersten Job bereits ohne Anspr\u00fcche an ihr Arbeitsumfeld und an sich selbst. Wann ist endlich Feierabend \u2013 und wann kann ich endlich zum&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"F\u00fcr viele beginnt nach der Schule oder dem Studium der &quot;Ernst des Lebens&quot;. Man muss eine Arbeit annehmen. Man muss ja Geld verdienen. Viele gucken im Unternehmen tagt\u00e4glich auf die Uhr und warten darauf, dass endlich Feierabend ist - und sie endlich zum Sport\/Gartenarbeit\/Tanzen\/Spielen\/\u2026 () gehen k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte mir in keinster Weise anma\u00dfen das zu verurteilen.  (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/171168\/umfrage\/haeufig-betriebene-freizeitaktivitaeten\" target=\"_blank\">Sport\/Gartenarbeit\/Tanzen\/Spielen\/<\/a>\u2026 gehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mir in keinster Weise anma\u00dfen, ein solches Verhalten zu verurteilen. Die Idee, dass Arbeit die Menschen mit Sinn erf\u00fcllen soll, entsteht durchaus in einer (New Work)- Blase und ist nicht auf alle und jeden \u00fcbertragbar.   Dennoch l\u00e4sst sich festhalten, dass die meisten Menschen wohl leider keine Antwort auf ihr pers\u00f6nliches &#8222;Why&#8220; finden. Auch weil sie sich die Frage nach dem Sinn der Arbeit nicht stellen. Das wiederum liegt auch daran, dass den allermeisten Menschen die Antwort auf diese Frage sehr schwer f\u00e4llt. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>Das Ganze passiert in vielen kleinen Schritten. Die Leute mit gro\u00dfen Kulleraugen anzuschauen und zu fragen, was man wirklich, wirklich will, bewirkt gar nichts.<\/p><cite>Frithjof Bergmann, \u201eIch \u00e4rgere mich sehr, sehr t\u00fcchtig\u201c,&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Frithjof Bergmann, xxxx,&nbsp;haufe.de (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.haufe.de\/personal\/hr-management\/frithjof-bergmann-uebt-kritik-an-akteuller-new-work-debatte_80_467516.html\" target=\"_blank\">haufe.de<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Eine M\u00f6glichkeit ist dieser Frage mit einem Coach zu begegnen. Oder einem guten Freund. Manchmal hilft es aber auch schon, dass man sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg die Aufgaben aufschreibt, die im Arbeitsalltag anfallen. Anschlie\u00dfend kann man dar\u00fcber nachdenken, welche einem Freude bereiten \u2013 und welche Dinge einem eher Kraft rauben. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass die Frage nach dem eigenen &#8222;Why&#8220; und danach was man <em><strong>wirklich, wirklich<\/strong><\/em>&nbsp;will keinesfalls esoterisch, sondern vielleicht eine der wichtigsten im Leben ist. Vor allem f\u00fcr einen selbst. Wenn man wei\u00df warum man arbeitet (neben dem Geld verdienen), so kann mal viel mehr leisten, ist gl\u00fccklicher \u2013 und neben 1000 weiteren Vorteilen beugt man bspw. auch einem <a href=\"https:\/\/karrierebibel.de\/job-crafting\/#Job-Crafting-Kann-es-auch-Burnout-verhindern\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Ich glaube, dass die Frage nach dem eigenen &quot;Why&quot; und danach was man wirklich, wirklich&nbsp;will keinesfalls esoterisch, sondern vielleicht eine der wichtigsten im Leben ist. Vor allem f\u00fcr einen selbst. Wenn man wei\u00df warum man arbeitet (neben dem Geld verdienen), so kann mal viel mehr leisten, ist gl\u00fccklicher \u2013 und neben 1000 weiteren Vorteilen beugt man bspw. auch einem Burnout vor. (opens in a new tab)\">Burnou<\/a><a href=\"https:\/\/karrierebibel.de\/job-crafting\/#Job-Crafting-Kann-es-auch-Burnout-verhindern\">t<\/a> vor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-769\" width=\"451\" height=\"301\" srcset=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash-768x512.jpg 768w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash-120x80.jpg 120w, https:\/\/lars-inselmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jason-leung-712140-unsplash.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><figcaption>Do What you Love<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p> <strong>Ein Gedankenexperiment:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Was w\u00e4re, wenn es im Unternehmen keine Positionen und keine Funktionen mehr gibt. Keine Marketingleitung, keine IT, keine Personalabteilung, keine Buchhaltung, kein Vertrieb, keine Administration. Es gibt lediglich Aufgaben. Und die w\u00fcrden von denen im Unternehmen gemacht, die diese am liebsten und besten tun. Hier ein bisschen was und dort ein bisschen was. Die Mitarbeiter w\u00fcrden sich vermutlich eine Auswahl an Lieblingsaufgaben zusammenstellen. Und f\u00fcr die Aufgaben, die keiner machen will, gibt es extra Schmerzensgeld. Klar, damit das funktioniert ben\u00f6tigt ein Unternehmen mehr Struktur und F\u00fchrung. Aber das ist bei diesem Gedankenexperiment egal. Die Stimmung im Unternehmen w\u00e4re vermutlich sehr gut. Alle t\u00e4ten das, was sie wirklich gerne tun. <br><\/p>\n\n\n\n<p>In der Realit\u00e4t ist es leider nicht so. Ich pers\u00f6nlich kann mich ganz gut zwingen Dinge zu tun, die zum Job und dem Aufgabenbereich dazugeh\u00f6ren. Und es ist nat\u00fcrlich auch OK diese Dinge zu tun. Wenn das allerdings zu viele werden, ist das doof. Dann habe ich keine Lust mehr, die Arbeit macht mir keine Freude. Ich mache die Aufgaben &#8211; und letztlich meinen Job &#8211; nicht mehr gut.. <\/p>\n\n\n\n<h3>Viele Denken in einer solchen Situation (verst\u00e4ndlicherweise) \u00fcber einen Jobwechsel nach. <\/h3>\n\n\n\n<p>Genau da setzt der Gedanke von Job Crafting an. Beim Job Crafting geht es darum zu \u00fcberlegen, welche Aspekte im aktuellen Job man verbessern m\u00f6chte. Dabei m\u00fcssen diese Ver\u00e4nderungen gar nicht gro\u00df sein. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\"><p>&#8222;Es geht nicht um Revolution, sondern um Evolution&#8220;<\/p><cite>Ilona B\u00fcrgel, &#8222;So pimpen Sie Ihren Job&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Ilona B\u00fcrgel, So pimpen Sie Ihren Job, SPON (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/job-crafting-so-werden-sie-zufriedener-im-job-a-1144118.html\" target=\"_blank\">SPON<\/a><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Denkbar ist beispielsweise, dass ein Mitarbeiter an den Begrenzungen seines Jobs arbeitet: Jemand \u00fcbernimmt vielleicht mehr Aufgaben als vorgesehen, weil er bemerkt, dass er einige Aufgaben sehr gerne macht. Andere hingegen nicht. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Wie oben beschrieben geht aber auch immer wieder um den Sinn (&#8222;Purpose&#8220;) der eigenen Arbeit. So versuchen viele ihrem Job einen Sinn zuzuschreiben. <br>Dies kann beispielsweise der Hausmeister sein, der sich als die gute Seele des Hauses die Sorgen und N\u00f6te der Mitarbeiter anh\u00f6rt und mit Rat und Tat hilft. <\/p>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Beispiele:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Die Finanz-Managerin, die Konzepten schreiben muss, aber viel lieber Kontakt mit Menschen h\u00e4tte \u2013 und nun nebenbei mit Kunden Interviews zur Marktanalyse f\u00fchrt.<\/li><li>Der oberschlaue IT-Admin, der einst Lehrer werden wollte \u2013 und nun die Software-Einschulungen f\u00fcr die neuen Mitarbeiter \u00fcbernimmt (anstatt des teuren, externen Beraters)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3>Motivation von Job Crafting: <\/h3>\n\n\n\n<p>Um Job Crafting f\u00f6rdern und nutzen zu k\u00f6nnen, ist es notwendig, den Antrieb der &#8222;Job Crafter&#8220; zu verstehen. Denkbare Beweggr\u00fcnde sind: <\/p>\n\n\n\n<ul><li>Eine Bedeutung in der eigenen T\u00e4tigkeit entwickeln<\/li><li>Eine Leidenschaft f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit weiter auszubauen<\/li><li>Ein positives Selbstbild zu erzeugen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-advanced-gutenberg-blocks-notice is-variation-avoid\" data-type=\"avoid\"><p class=\"wp-block-advanced-gutenberg-blocks-notice__title\">Info-Box: Wer hat&#8217;s erfunden?<\/p><p class=\"wp-block-advanced-gutenberg-blocks-notice__content\">Die Idee vom Job Crafting stammt von den Forschern <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.gsb.stanford.edu\/faculty-research\/faculty\/justin-berg\" target=\"_blank\">Justin Berg<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/som.yale.edu\/faculty\/amy-wrzesniewski\" target=\"_blank\">Amy Wrzesniewski<\/a> und <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/positiveorgs.bus.umich.edu\/people\/jane-dutton\/\" target=\"_blank\">Jane Dutton<\/a>. Im Buch &#8222;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/positiveorgs.bus.umich.edu\/cpo-tools\/job-crafting-exercise\/\" target=\"_blank\">Job Crafting Exercise<\/a>&#8220; geben die Autoren Tipps und Anregungen, wie man den Job an F\u00e4higkeiten, Talente und Interessen anpassen kann.\u00a0<\/p><\/div>\n\n\n\n<p>Die Forscher benennen drei Ebenen der Ver\u00e4nderung:<\/p>\n\n\n\n<ol><li><strong>Task Crafting<\/strong>: Die t\u00e4glichen Aufgaben und Arbeitsstrukturen werden ver\u00e4ndert. Beispielsweise hin zu mehr Entscheidungsfreiheit.<\/li><li><strong>Relational Crafting<\/strong>: Mit wem man wie, wann und wo zusammenarbeitet, wird reflektiert und bei Bedarf so ver\u00e4ndert, dass alle zufriedener sind.<\/li><li><strong>Cognitive Crafting<\/strong>: Die Einstellung zur Arbeit und die Zusammenarbeit mit anderen werden hinterfragt.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<div class=\"video-container\"><iframe title=\"Job Crafting - Amy Wrzesniewski on creating meaning in your own work\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/C_igfnctYjA?feature=oembed&#038;wmode=opaque\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div><figcaption>Job Crafting &#8211; Amy Wrzesniewski on creating meaning in your own work<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Klar ist letztlich auch: Job Crafting passiert so oder so.&nbsp;Die (vermutlich meisten) Mitarbeiter ver\u00e4ndern und gestalten ihren Job jeden Tag. Mal mehr, mal weniger.&nbsp;Doch Job Crafting zu ignorieren kann f\u00fcr das Unternehmen gro\u00dfe Probleme mit sich bringen (bspw. da Mitarbeiter in einer nicht zufriedenstellenden Arbeitssituation alleine gelassen werden). Voraussetzung hierf\u00fcr ist, dass Job Crafting bemerkt wird. Das ist aus meiner Sicht ganz und gar nicht selbstverst\u00e4ndlich. Denn \u2026<\/p>\n\n\n\n<h3>&#8230; das gr\u00f6\u00dfte Versagen in HR-Abteilungen und F\u00fchrungskr\u00e4ften ist es, dass sie ihre Mitarbeiter gar nicht wirklich kennen.&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Oft wissen F\u00fchrungskr\u00e4fte nicht, welches Potenzial und welche zus\u00e4tzlichen F\u00e4higkeiten in ihren Mitarbeitern stecken (vgl. Artikel <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Oft wissen F\u00fchrungskr\u00e4fte gar nicht, welches Potenzial und welche zus\u00e4tzlichen F\u00e4higkeiten in ihren Mitarbeitern schlummern (vgl. mein Artikel &quot;Warum Unternehmen so h\u00e4ufig an der Kompetenz der Mitarbeiter zweifeln&quot;). Die F\u00e4higkeiten, ihre Interessen, ihre Talente im t\u00e4glichen Auf und Ab zuwenig beachten.  (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/index.php\/2019\/01\/28\/warum-unternehmen-an-der-kompetenz-der-mitarbeiter-zweifeln\/\" target=\"_blank\">Warum Unternehmen so h\u00e4ufig an der Kompetenz der Mitarbeiter zweifeln<\/a>). Die F\u00e4higkeiten, Interessen, Talente werden viel zu h\u00e4ufig nicht wirklich beachtet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch klar ist auch: Job Crafting ist ein Prozess und keinesfalls eine einzelne Ver\u00e4nderung bzw. eine zeitlich begrenzte pers\u00f6nliche Ma\u00dfnahme. F\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte ist es daher nicht immer einfach den momentanen Stand des Mitarbeiters zu erkennen und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<h4>Fazit: <\/h4>\n\n\n\n<p>Es gibt Menschen, die sind mit ihrem Job super zufrieden. Und das obwohl das Unternehmen als besonders unattraktiv gilt. Ein Grund hierf\u00fcr kann Job Crafting sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich gab es Job Crafting schon immer \u2013 und wird es immer geben. Daher ist das nicht wirklich ein neuer Trend. Dennoch kann gerade heute ein positives Job Crafting ein Gewinn f\u00fcr Unternehmen sein: Menschen, die die M\u00f6glichkeit haben, ihren St\u00e4rken und Neigungen einzubringen, bringen (selbstverst\u00e4ndlich) bessere Leistungen und bleiben im Unternehmen (Stichwort Fachkr\u00e4ftemangel). <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte sollten sich so oder so mit Job Crafting auseinandersetzen, nicht nur was ihre Mitarbeiter betrifft \u2013 sondern nat\u00fcrlich auch mit sich selbst.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die einen sehen ihre Arbeit nicht als nicht erf\u00fcllend an. Andere gehen in ihrer Arbeit regelrecht auf, sind gl\u00fccklich und zufrieden. Ein m\u00f6glicher Grund hierf\u00fcr: &#8222;Job Crafting&#8220;, das Formen des Jobs nach eigenen Vorstellungen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":818,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":""},"categories":[43,14],"tags":[54,55,50,52],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v19.13 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Job Crafting \u2013 die Wunderwaffe gegen Unzufriedenheit? - Meine Gedanken zu New Work und der Zukunft der Arbeit<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/lars-inselmann.de\/index.php\/2019\/02\/02\/job-crafting-gegen-unzufriedenheit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Job Crafting \u2013 die Wunderwaffe gegen Unzufriedenheit? - Meine Gedanken zu New Work und der Zukunft der Arbeit\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die einen sehen ihre Arbeit nicht als nicht erf\u00fcllend an. 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